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Spiel-Strategien für Dominion, Teil 1:
Die „Nur-Geld-Strategie“
Der schnöde Mammon macht das Rennen …
Aktionskarten kaufen und spielen oder eine stärkere Kaufkraft aufbauen? Lohnt sich der Kauf von Ländereien gleich zu Beginn des Spiels? Angriffskarten schwächen die Mitspieler, doch wer angreift, muss mit einer Revanche rechnen! Die Möglichkeiten sind vielfältig – eine Entscheidung fällt schwer. In loser Serie stellen wir daher Strategien für das äußerst beliebte Spiel Dominion vor.
Die Karten, aus denen Siege gemacht werden (Spiel Dominion, Hans im Glück) Ein Knackpunkt bei Dominion ist der Zeitpunkt, ab dem Provinzen, Herzogtümer oder Anwesen gekauft werden. Viele Spieler erwerben diese erst gegen Ende der Partie, da die Ländereien beim Deckbau behindern.
Bei der „Nur-Geld-Strategie“ kauft der Spieler ausschließlich Gold- und Silberkarten und ignoriert sämtliche Königreichkarten. Sobald er das zweite Mal genug Geld für den Kauf einer Provinz auf der Hand hat, erwirbt er jene. Fortan kauft er jede weitere greifbare Provinz.
Nach etwa 17 bis 20 Runden endet die Partie. Die Dauer kann mit einer Schmiede im Deck auf minimal 15 Runden verringert werden. Der Spieler, der sich auf den Kauf von Geld und Ländereien konzentriert hat, sollte dann einen deutlichen Vorsprung gegenüber seinen Deckbau-Mitstreitern haben. Die „Nur-Geld-Strategie“ funktioniert in Dominion allerdings nur, wenn keine Angriffskarten im Spiel sind, wie die Miliz oder die Hexe.
Eine Verfeinerung der „Nur-Geld-Strategie“ stellt die „Geld-Kapelle-Laboratorium-Strategie“ dar, in der Laboratorien eifrig genutzt werden. Der Spieler kauft in der ersten oder zweiten Runde eine Kapelle und entsorgt mit deren Hilfe sämtliche Anwesen. Anschließend stockt er den Bestand an Laboratorien auf drei Karten auf. Sobald zwei Gold- oder Silberkarten erworben wurden, wandern die Kupferkarten auf den Müll. Ansonsten geht der Spieler wie bei der „Nur-Geld-Strategie“ vor.
Die beiden vorgestellten Strategien lassen sich simulieren und beweisen: Die „Monte Carlo Methode“ untersucht, welche Aktionen im Spiel vorteilhaft sind. Störfaktoren werden ausgeblendet; weshalb die Angriffskarten unberücksichtigt bleiben. Somit wird zwar nur ein Teilbereich von Dominion betrachtet, aber dennoch eine siegbringende Strategie enthüllt.
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