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Maori: Vorschau auf das neue Spiel
von Hans im Glück
Günter Burkhardts Maori entführt dich in die Südsee
Während der Spielwarenmesse in Nürnberg präsentierte der Verlag Hans im Glück ein vielversprechendes Muster des Spiels Maori. Es entführt den Spieler in die tropische Südsee: Mit Inselplättchen erschafft er sich seine eigene Inselwelt.
Das Spiel „Maori“ von Günter Burkhard bei Hans im Glück (Foto: Johannes Wolf) Zunächst werden die 95 Inselplättchen gemischt und in Stapeln verdeckt bereitgelegt. 16 Plättchen bilden ein Inselquadrat in der Tischmitte. Sobald ein Spieler eines der Inselplättchen an sich nimmt, wird die Lücke aus dem Vorrat wieder geschlossen.
In der Schachtel findet sich ein großes Schiff aus Holz. Dieses wird an der Außenkante eines beliebigen Eckplättchens der Insel platziert. Jeder Spieler erhält ein Tableau, auf dem 16 freie Felder und zwei Boote abgebildet sind. Jeder nimmt sich außerdem ein kleines Schiff sowie fünf Muscheln als Startkapital – ja, in der Südsee wird mit Muscheln bezahlt.
Der Startspieler fährt mit dem großen Schiff am Rand des Inselquadrats entlang. Für jedes Boot, das der Spieler auf seinem Tableau vorweisen kann – anfangs sind es zwei – fährt das Schiff eine Plättchenkante weit. Der Spieler darf das Plättchen an sich nehmen, an dessen Kante das Schiff anlandet.
Das Inselquadrat, links die verdeckten Nachzugstapel mit neuen Plättchen (Foto: Johannes Wolf)Falls der Spieler das Plättchen längs der Bordwand nicht möchte, gibt es zwei Möglichkeiten: Er kann das Schiff weiter bewegen oder sich für ein Plättchen entscheiden, das weiter landeinwärts liegt. In beiden Fällen kostet ihn das eine Muschel je Plättchen, das er sich bewegt.
Auf den Plättchen sind Palmen, Hütten, Muscheln, halbe Blumenkränze oder Boote abgebildet. Plättchen mit Palmen, Hütten und Blumenkränzen ergeben Siegpunkte, Plättchen mit Booten erhöhen die Reichweite des Schiffs, Muschelplättchen versorgen den Spieler einmalig mit neuen Muscheln.
Das neu erworbene Plättchen legt der Spieler auf seinem Tableau ab. Das erste Plättchen platziert er frei und stellt das kleine Holzschiff darauf. Alle weiteren Plättchen können nur an das Schiff angrenzend gelegt werden. Sind auf dem Plättchen Palmen abgebildet, muss dieses in Wuchsrichtung gesetzt werden. Das Markierungsschiff kann nach jedem Zug auf ein anderes Plättchen gesetzt werden. Teuer wird es für den Spieler, wenn er das Schiff zu Beginn seines Zuges bewegen will: Pro Feld wird eine Muschel fällig.
Maori: Ein noch leeres Tableau zu Beginn des Spiels … (Foto: Johannes Wolf)
… und gut gefüllt am Spielende (Foto: Johannes Wolf)Für Plättchen, die der Spieler erst in späteren Zügen benötigt, gibt es einen Speicher für genau ein Plättchen. Anstatt das Plättchen zu verbauen, kann es dort eingelagert werden. In einer späteren Runde kann der Spieler, anstatt das Schiff zu bewegen, den Speicher leeren und das Plättchen in seine Inselwelt einbauen.
Das Spiel endet, sobald der erste Spieler alle Felder seines Tableuas belegt hat. Abgeschlossene Inseln fließen in die Wertung ein: Siegpunkte bringen Palmen (je 1 Siegpunkt), Palmen auf Inseln mit Hütten (je Palme 2 Siegpunkte), geschlossene Blumenkränze (je 10 Siegpunkte) und nicht gebrauchte Muscheln (je 1 Siegpunkt). Außerdem kann der Spieler, der die meisten Booten hat, für jedes einen Siegpunkt verbuchen. Leere Tableaufelder schlagen mit einem Minuspunkt, halbe Blumenkränze mit derer fünf zu Buche. Der Spieler mit den meisten Siegpunkten gewinnt.
Maori soll Ende März oder Anfang April erscheinen. Bis dahin feilt der Verlag noch an den Spielregeln. Seit seiner ersten Vorstellung erfreut sich das Spiel von Günter Burkhardt (Nur die Ziege zählt) regen Interesses.
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