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Gemischtes Doppel, der zweite Satz
des Spiels von MeterMorphosen
Verrückte Wortpaare warten auf ihre Entdeckung
Hier Glasrand, wo Grasland? Das ist hier die Frage. Seit 2006 wird diese von tausenden Spielern gestellt. Auslöser ist das Spiel „Gemischtes Doppel“. Jetzt gibt es Verstärkung für das Memospiel in Form von 72 neuen Karten.
Die zweite Edition des Spiels „Gemischtes Doppel“ von MeterMorphosen Seit 1959 hat der Ravensburger Spieleverlag über 50 Millionen Exemplare von Memory verkauft. Eine Reihe anderer Verlage produzierte ähnliche Spiele – wenn auch unter anderem Namen. Wer jedoch glaubt, das Gemischte Doppel sei ein weiterer Klon des oberschwäbischen Erfolgsspiels, irrt gewaltig: Nur die Regel ist geblieben, dass pro Zug zwei Karten aufgedeckt werden und ein passendes Paar gesucht wird.
Identische Bildkärtchen gibt es im Gemischten Doppel nicht. Stattdessen finden sich 36 – mitunter wilde – Anagrammpaare. Ein Anagramm ist ein Wort, das durch Umstellung von Buchstaben oder Silben aus einem anderen Wort gebildet wird. So wird aus einem „Dichtungsring“ plötzlich ein „Richtungsding“; ein „Weinstand“ mutiert zur „Steinwand“. Der Ursprung der Anagramme ist das Magazin der Süddeutschen Zeitung, speziell dessen Kolumne „Gemischtes Doppel“.
Ein Anagrammpaar im Spiel „Gemischtes Doppel“ von MeterMorphosenGewürzt werden die Karten mit Bildern, die manchmal das Merken vereinfachen und manchmal einen weiteren Knoten in die Gehirnwindungen zaubern. Wie vom Ravensburger Klassiker gewöhnt, decken die Spieler reihum zwei Karten auf. Bilden die beiden Karten ein Anagrammpaar, werden sie aus dem Spiel genommen und als Siegpunke gewertet. Das Gemischte Doppel endet, sobald keine Karten mehr ausliegen. Der Spieler mit den meisten Punkten gewinnt.
Mirko Borsche hat das Gemischte Doppel gestaltet. Er ist der Artdirektor des SZ-Magazins und wurde 2007 zum Visual Leader des Jahres gewählt. Sowohl die erste Ausgabe in der schwarzen Box, als auch die vorgestellte Fortsetzung in der weißen Box, ist für etwa 17 Euro im Handel erhältlich.
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