Vorstellung

„Alea iacta est“ – das neue Spiel bei alea
von Jeffrey D. Allers und Bernd Eisenstein

Cäsar würfelt nicht! Oder doch?

Ein halbes Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung; die Welt wird von Rom aus regiert: Gewogene Götter, erfolgreiche Eroberungen, die Gunst der Patrizier und politischer Einfluss sind die Eckpfeiler der Macht. Würfel allerdings spielen eine ebenfalls nicht zu verachtende Rolle …

Das Spiel „Alea iacta est“ von Jeffrey D. Allers und Bernd Eisenstein bei alea/Ravensburger (Foto: Johannes Wolf)Das Spiel „Alea iacta est“ von Jeffrey D. Allers und Bernd Eisenstein bei alea/Ravensburger (Foto: Johannes Wolf)

Zum zehnjährigen Jubiläum des Spieleverlags alea ist dessen Name Programm: „Alea iacta est“ heißt soviel wie „der Würfel ist gefallen“. Ebendiese spielen die tragende Rolle in dem neuen Werk „Alea iacta est“ und sind in üppiger Anzahl vorhanden.

Jeder Spieler besitzt acht farbig markierte Würfel. Diese gilt es an einem von vier Orten zu platzieren. Zur Auswahl stehen der Tempel (Templum), die Kaserne (Castrum), der Senat (Senatus) und das Forum Romanum. Die Ablage erfolgt in vorgegebenen Mustern – beispielsweise als Pasch oder Straße – bis alle Würfel verteilt oder keine Kombination mehr möglich ist. Überzählige Würfel landen in der Latrina; der Spieler erhält dafür Chips, die er in den nächsten Runden einsetzen kann, um einen Wurf zu wiederholen.

Das Spiel „Alea iacta est“: Senat und Kaserne (Foto: Johannes Wolf)Das Spiel „Alea iacta est“: Senat und Kaserne (Foto: Johannes Wolf)Das Spiel „Alea iacta est“: Forum Romanum (Foto: Johannes Wolf)Das Spiel „Alea iacta est“: Forum Romanum (Foto: Johannes Wolf)

An den vier Orten gelangt der Spieler durch seinen Würfeleinsatz an die unterschiedlichsten Vorteile: Neue Provinzen winken in der Kaserne, die Gunst der Patrizier auf dem Forum, politischer Einfluss im Senat und die Chance auf Siegpunkte im Tempel. Ziel des Spiels ist es, die eigenen Provinzen möglichst siegpunktträchtig auszubauen. Zusätzliche Spannung garantieren anfangs verteilte Auftragsplättchen mit ergänzenden Aufgaben.

Auch wenn die Marke „alea“ primär für anspruchsvolle Spiele steht, zu denen eher Hobbyspieler Zugang haben, ist „Alea iacta est“ ein leicht überschaubares Familienspiel für zwei bis fünf Spieler ab neun Jahren. Ein Partie dauert etwa eine Stunde. Das Spiel ist ab März im Handel erhältlich.

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